Das Schweißen von Metall ist eine der wichtigsten Verbindungstechniken in der modernen Fertigung. Vom Maschinenbau bis zur Automobilindustrie gehört es zum Alltag – aber was ist Schweißen genau und wie funktioniert es? Diese Fragen beantworten wir von Laserteileonline Ihnen in diesem Beitrag. Wir bieten das Schweißen verschiedener Metalle für unsere Kunden an und erstellen so von einfachen Verbindungen bis hin zu den komplexesten Werkstücken alles, was diese benötigen. Als Experten geben wir Ihnen einen detaillierten Überblick über das Verfahren, die Grundlagen und verschiedene Schweißtechniken.
Sie möchten Ihre Metalle schweißen lassen und sind noch auf der Suche nach einem zuverlässigen Anbieter? Wir übernehmen Ihren Auftrag gerne. Erstellen Sie diesen in nur wenigen Klicks über unseren Laser- und Kantteile Konfigurator – wir fertigen anschließend Ihre Werkstücke präzise und schnell an.
Schweißen einfach erklärt – Grundlagen, Technik & Sicherheit
Was ist Schweißen? Das Verfahren einfach erklärt
Beim Schweißen handelt es sich um ein Verfahren, bei dem zwei Werkstoffe miteinander verbunden werden – in der Regel handelt es sich dabei um Metalle. Das geschieht durch die Einwirkung von Wärme, Druck oder beidem zusammen. Besonders beliebt ist das Schweißen unter anderem, weil die Verbindung nicht etwa mechanisch erfolgt (also zum Beispiel durch Schrauben), sondern sich die Stoffe durch Aufschmelzen und Erstarren verbinden.
Beim Schweißen wird zum Beispiel mit einem elektrischen Lichtbogen, durch Gasflammen, Reibung, Laser oder andere Energiequellen Wärmeenergie erzeugt. Dadurch schmilzt das Material an der sogenannten Schweißnaht und verbindet sich nach dem Erkalten. Auf diese Weise entsteht eine feste Verbindung. Wie Schweißen genau funktioniert, hängt von der gewählten Methode ab – drei wichtige Schweißtechniken erklären wir Ihnen hier in Kürze.
Wichtige Schweißtechniken im Überblick
Es existieren einige verschiedene Techniken, um Metalle wie Eisen oder Stahl zu schweißen. Wir von Laserteileonline wenden sowohl das sogenannte Wolfram-Inertgas-Schweißen (WIG) als auch das Metall-Inertgas-Schweißen (MIG) und Metall-Aktivgas-Schweißen (MAG) an – drei der beliebtesten Methoden. So funktionieren sie:
WIG Schweißen
Das WIG Schweißen ist ein Schmelzschweißverfahren und eignet sich zum Beispiel für dünne Bleche oder auch für hochlegierte Werkstoffe wie Edelstahl. Verwendet wird dabei eine nicht abschmelzende Wolframelektrode zusammen mit einem Schutzgas, das die Schweißstelle vor Oxidation schützt. Dabei entstehen sehr saubere Schweißnähte fast ohne Spritzer. Das Verfahren wird sehr gern für anspruchsvolle Werkstoffe und für Nähte verwendet, die optisch ansprechend sein sollen.
MAG und MIG Schweißen
Beim MIG und MAG Schweißen handelt es sich um zwei sehr ähnliche Schweißtechniken. Für beide wird ein Draht als Zusatzwerkstoff verwendet. Es entsteht ein Lichtbogen zwischen dem Draht und dem Werkstück, woraufhin beide schmelzen und sich verbinden.
Das MIG Verfahren verwendet ein sogenanntes inertes Schutzgas. Dabei handelt es sich um ein Gas (zum Beispiel Argon oder Helium), das nicht mit dem geschmolzenen Metall reagiert. Geeignet ist dieses Verfahren für nicht-eisenhaltige Metalle wie Aluminium oder Kupfer. Auch hier entstehen saubere Schweißnähte und es ist eine sehr präzise Kontrolle möglich.
Beim MAG Verfahren wird ein aktives Schutzgas verwendet. Dieses beeinflusst das Schmelzbad, zum Beispiel durch Oxidation, und unterstützt so die Bildung einer stabilen Naht. Es eignet sich vor allem für das Schweißen von Stahl und ist schneller und wirtschaftlicher als das WIG Verfahren.
Richtig Schweißen lernen: Diese Grundlagen müssen Sie kennen
Um Metall selbst zu schweißen, müssen Sie zunächst die Grundlagen kennen. Es ist durchaus möglich, selbst zu schweißen – Sie benötigen dafür die richtige Ausrüstung, einen passenden Arbeitsplatz sowie ein wenig Übung. Benötigen Sie regelmäßig eine kleinere Anzahl geschweißter Werkstücke, kann es sich also lohnen, richtig schweißen zu lernen. Für einmalige Projekte, hohe Anforderungen an die Qualität oder große Stückzahlen empfehlen wir Ihnen, die Teile in Auftrag zu geben. Wir von Laserteileonline stellen von Einzelstücken bis hin zu großen Serien alles für Sie her – inklusive Zuschneiden und weitere Arbeitsschritte. Lassen Sie uns gerne online Ihren Auftrag über unseren Laser- und Kantteile Konfigurator zukommen.
Sie möchten lieber selbst lernen, wie man schweißt? Am besten eignen sich hierfür das MAG Schweißen, das recht leicht zu erlernen ist und häufig in Werkstätten zur Anwendung kommt. Hier erklären wir Ihnen genauer, wie es funktioniert und was Sie benötigen:
Was braucht man zum Schweißen?
Beginnen wir bei der benötigten Ausrüstung. Um Schweißen zu lernen, benötigen Sie die folgenden Hilfsmittel und Werkzeuge:
- Schweißgerät, etwa ein MAG Schweißgerät
- Schutzgas wie CO₂ oder Argon/CO₂-Mischgase
- Schweißdraht
- Schweißhelm
- Schweißhandschuhe und Schweißjacke
- Schutzbrille
- Zubehör wie Masseklemme, Brenner, Drahtrolle und Düsen
- Werkstückhalterungen
Richtig Schweißen lernen: Diese Grundlagen müssen Sie kennen
Um Metall selbst zu schweißen, müssen Sie zunächst die Grundlagen kennen. Es ist durchaus möglich, selbst zu schweißen – Sie benötigen dafür die richtige Ausrüstung, einen passenden Arbeitsplatz sowie ein wenig Übung. Benötigen Sie regelmäßig eine kleinere Anzahl geschweißter Werkstücke, kann es sich also lohnen, richtig schweißen zu lernen. Für einmalige Projekte, hohe Anforderungen an die Qualität oder große Stückzahlen empfehlen wir Ihnen, die Teile in Auftrag zu geben. Wir von Laserteileonline stellen von Einzelstücken bis hin zu großen Serien alles für Sie her – inklusive Zuschneiden und weitere Arbeitsschritte. Lassen Sie uns gerne online Ihren Auftrag über unseren Laser- und Kantteile Konfigurator zukommen.
Sie möchten lieber selbst lernen, wie man schweißt? Am besten eignen sich hierfür das MAG Schweißen, das recht leicht zu erlernen ist und häufig in Werkstätten zur Anwendung kommt. Hier erklären wir Ihnen genauer, wie es funktioniert und was Sie benötigen:
Was braucht man zum Schweißen?
Beginnen wir bei der benötigten Ausrüstung. Um Schweißen zu lernen, benötigen Sie die folgenden Hilfsmittel und Werkzeuge:
- Schweißgerät, etwa ein MAG Schweißgerät
- Schutzgas wie CO₂ oder Argon/CO₂-Mischgase
- Schweißdraht
- Schweißhelm
- Schweißhandschuhe und Schweißjacke
- Schutzbrille
- Zubehör wie Masseklemme, Brenner, Drahtrolle und Düsen
- Werkstückhalterungen
Jetzt Ihr Werkstück schweißen lassen
Schweißen zu lernen ist eine praktische Fähigkeit und bestimmte Techniken können auch von Hobbyhandwerkern schnell erlernt werden. Nicht immer lohnt sich jedoch die Anschaffung der mitunter teuren Ausrüstung oder die Ergebnisse müssen makellos und präzise sein. In beiden Fällen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Teile bei uns günstig in Auftrag zu geben. Auch Einzelteile schweißen wir für Sie, einen Mindestbestellwert gibt es bei uns nicht!
Lassen Sie uns jetzt Ihren Auftrag zukommen. Am besten eignet sich hierfür unser Kant- und Laserteile Konfigurator. Mit Absenden Ihres Auftrags erhalten Sie darüber sofort einen Preisvorschlag sowie eine Machbarkeitsanalyse. Sie benötigen lediglich eine CAD Datei oder können das Werkstück direkt im Konfigurator erstellen. Benötigen Sie noch persönliche Beratung oder wollen Sie uns eine Handskizze zusenden, dann können Sie dies alternativ über unsere Direktanfrage tun. Wir prüfen dann gerne Ihr Projekt und setzen uns mit Ihnen in Verbindung!
Häufig gestellte Fragen zum Schweißen
Sie möchten noch mehr über das Schweißen von Stahl, Eisen und Co. erfahren? Dann lesen Sie gerne hier weiter:
Das kommt auf das gewählte Verfahren an. Elektrodenschweißen eignet sich etwa für den Außenbereich, Verfahren wie MAG oder MIG sind hingegen windempfindlich und sollten nur im Innenbereich durchgeführt werden.
Viele Metalle eignen sich für verschiedene Schweißverfahren – darunter etwa Stahl, Edelstahl, Aluminium, Eisen, Kupfer oder Messing. Manche dieser Materialien sind jedoch einfach zu schweißen als andere. Für einige sind spezielle Verfahren notwendig. Als besonders einfach zu schweißen gilt Stahl.
Sie sollten vor dem Schweißen immer dafür sorgen, dass die Oberfläche des Metalls sauber und rückstandsfrei ist. Entfernen Sie etwa Rost, Lacke, Fette oder Schmutz. Befinden sich diese beim Schweißen noch auf der Oberfläche, kann das zu Poren, Spritzern oder schlecht verbundenen Nähten führen.
Eine gute Schweißnaht erkennen Sie gleich an mehreren Faktoren. Wichtig ist etwa, dass diese gleichmäßig dick ist und keine Wölbungen vorhanden sind. Auch Poren oder Risse sollten nicht erkennbar sein. Zudem sollte die Naht vollständig durchgeschweißt sein.
Gut zu schweißen, ist nicht einfach, allerdings können bestimmte Verfahren wie das MAG Schweißen oder das Elektrodenschweißen auch von Anfängern oder Hobbyhandwerkern relativ schnell erlernt werden. Es empfiehlt sich, hierfür einen Kurs zu besuchen oder die Technik von einem erfahrenen Schweißer zu lernen. Die Praxis ist beim Schweißen entscheidend – umso mehr Sie üben, desto besser gelingen Ihnen auch die Schweißnähte.
Wenn Sie die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen nicht beachten, kann schweißen gefährlich sein. Tragen Sie immer die notwendige Schutzkleidung, damit Ihnen der Schweißrauch, die UV-Strahlung oder Funken und Spritzer nichts anhaben können. Auch eine Brandgefahr und die Gefahr von Stromschlägen können bestehen. Achten Sie deshalb besonders auch auf die Umgebung.

